Flüchtlingskinder: Reimon kritisiert Rezar erneut
Jene fünf Flüchtlingskinder, die im Burgenland aufgegriffen und nach Traiskirchen gebracht wurden, dürften nicht Spielball der Politik sein, sagt Reimon am Donnerstag und er fordert Landesrat Rezar auf, die Kinder ins Burgenland zu holen.
„Rezar hat Landtag getäuscht“
„Vorige Woche im Budgetlandtag hat Soziallandesrat Rezar den Landtag getäuscht, alle - auch seine eigene Partei, auch seine eigenen Regierungsmitglieder. Er wird kein einziges Kind ins Burgenland holen. Er wird keinen einzigen Platz für junge Flüchtlinge neu schaffen im Burgenland. Das steht jetzt fest. Und ein Landesrat, der den Landtag und die Regierung täuscht - auf offener Bühne - ist untragbar. Er hat das sofort zu korrigieren und diese Kinder ins Burgenland zu holen“, sagt Reimon.
Hergovich: „Kinder als Spielball der Politik“
Erschüttert reagiert SPÖ-Landesgeschäftsführer Robert Hergovich auf die neuerlichen Politattacken von Grün-Mandatar Michel Reimon gegen SPÖ-Landesrat Peter Rezar. „Der Landesrat hat nach langen Verhandlungen eine sehr gute Lösung gefunden. Das Betreuungsheim der Caritas für minderjährige Flüchtlinge in Neudörfl wird auf 30 Plätze aufgestockt. Während Caritas-Direktor Michael Landau dem Landesrat dafür ausdrücklich gedankt hat, übt Reimon heftigste Kritik. Reimon macht diese Kinder damit zum Spielball seiner politischen Polemik.“, so Hergovich.
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Publiziert am 25.10.2012

