„Herbstferien“: Ja oder Nein?

Obwohl es in Österreich keine „Herbstferien“ gibt, haben die meisten Schüler im Burgenland ab Freitag eineinhalb Wochen schulfrei. Grund dafür sind die „schulautonomen Tage“. Auf burgenland.ORF.at können Sie über das Thema „Herbstferien“ abstimmen.

Alle Schüler höherer Schulen im Burgenland haben nächste Woche schulfrei. Auch die meisten Pflichtschüler dürfen sich ab Freitag über eineinhalb Wochen Ferien freuen. Das liegt zum einen daran, dass Nationalfeiertag und Allerheiligen heuer auf besonders günstige Tage fallen und man sich in den meisten Schulen dazu entschlossen hat, die Lücken mit den sogenannten „schulautonomen Tagen“ zu schließen.

Ob die dadurch entstehenden „Ferien“ eine gute Sache sind, daran scheiden sich die Geister. Auf burgenland.ORF.at können Sie jetzt ihre Meinung äußern:

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Resch spielt Ball an Schulen zurück

Im Gegensatz zu Ländern wie der Schweiz, Deutschland und Frankreich gibt es in Österreich aber eigentlich gar keine Herbstferien. Landesschulratspräsident Gerhard Resch spielt den Ball an die Schulen zurück. „Wenn sich die Eltern- und Schülervertreter dann auch mit den Lehrervertretern einigen, dann glaube ich, ist das für uns im Burgenland genau so wie für die Ministerin auf Bundesebene ein Auftrag, wo wir schauen sollten, dass er gesetzlich erfüllt wird“, so Resch.

Unterschiedliche Argumentationen

Ob es einheitliche Herbstferien geben soll, ist bei Schülern, Eltern, als auch Lehrern umstritten. Besonders Pädagogen argumentieren oft, dass es kontraproduktiv sei, den Unterricht im Herbst zu unterbrechen. Für viele Eltern, die sich keine freien Tage leisten können, stellt sich wieder die Frage, wohin sie ihre Kinder in den Ferien geben sollen. Viele Schüler bevorzugen ihre freien Tage zu einem anderen Zeitpunkt zu verbringen. Eine einheitliche Position zum Thema Herbstferien scheint aus heutiger Sicht noch in weiter Ferne.

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