Modern & gefragt: Gymnasium Neusiedl

Sanierung und Umbau des Gymnasiums Neusiedl am See sind seit Schulbeginn abgeschlossen. Am Mittwoch war offizielle Eröffnung. Der Umbau der gefragten Schule dauerte rund zweieinhalb Jahre und kostete rund neun Millionen Euro.

Das Gymnasium Neusiedl am See hat heuer acht erste Klassen mit rund 200 Kindern, insgesamt besuchen knapp 900 Schüler das Gymnasium. Über zu wenige Schüler kann die Schule damit nicht klagen.

Von allen Gymnasien im Burgenland habe jenes in Neusiedl den größten Zuwachs, sagt Direktor Walter Roth. Und zwar auch, weil Kinder aus der Slowakei und Ungarn sich für das Gymnasium in Neusiedl am See entscheiden. Daher musste das alte Gebäude aus den 1970-er-Jahren nicht nur saniert, sondern auch ausgebaut werden.

Neues Gymnasium Neusiedl am See

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Modern und freundlich

Nach zwei Jahren Baustelle mit Baulärm und Container-Klassen hat das heurige Schuljahr für Schüler und Lehrer in einem hellen, freundlichen und modernen Gebäude begonnen, erklärt der Direktor.

„Wir haben in den Klassenräumen technische Ausstattungen, die es uns erlauben, einen modernen, zeitgemäßen Unterricht durchzuführen. Wir haben die Infrastruktur bekommen, um die Nachmittagsbetreuung anzubieten und wir haben einfach mehr Platu und ein modernes, freundliches Ambiente“, so Roth.

Neues Gymnasium Neusiedl am See

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Neun Millionen Euro

Die Bauarbeiten wurden über die Bundesimmobiliengesellschaft abgewickelt. Die Kosten betragen rund neun Millionen Euro. Bei der Eröffnungsfeier war auch Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ).

Zustimmung zu Änderungen im Bildungssystem

Thema bei der Eröffnungsfeier war auch die Landeshauptleutekonferenz und die dort geplanten Änderungen im Bildungssystem. So schlägt Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) vor, dass es für mehrere Pflichtschulen nur einen Schulleiter geben soll und die Bezirksschulräte abgeschafft werden sollen.

Schmid steht den Vorschlägen ihres Parteikollegen grundsätzlich positiv gegenüber. „Ich freue mich, dass wir entscheidende Schritte weiterkommen. Mehr Autonomie für die Schulstandorte, Abschaffen der Behördenebene, Bezirksschulrat, mehrere Schulen unter einer Leitung - all das sind zukunftsweisende Schritte und wir werden das bestmöglich umsetzen“, so Schmid.