Radsportler klagt Anti-Doping-Agentur
Seit drei Jahren ist ein Verfahren gegen den Zilingtaler Radsportler Michael Knopf anhängig. Nach wie vor ist er gesperrt, weil er verdächtigt wird, Doping-Substanzen besessen und weitergegeben zu haben.
Knopf: „Unberechtigte Sperre“
Jetzt klagt der 32-jährige die NADA, die Nationale Anti-Doping-Agentur, auf 150.000 Euro Schadenersatz, weil er wegen einer unberechtigten Sperre bei der Österreich Radrundfahrt vor drei Jahren nicht an den Start gehen durfte - mehr dazu in Knopf will gegen NADA vor Gericht.
„Bei der Klage geht es nicht darum, dass wir weiter streiten, ob diese Sperre zu Recht oder zu Unrecht erfolgte. Da geht es einzig und allein darum, was für ein Schaden entstanden ist - dass mich die NADA kurz vor der Österreich-Rundfahrt zu Unrecht suspendiert hat. Diese Suspendierung ist ja relativ kurz danach von der unabhängigen Schiedskommission aufgehoben worden. Was trotzdem dem Fall war: Ich konnte bei der Österreich-Rundfahrt nicht starten“, sagt Knopf.
Publiziert am 24.10.2012

