Berufsbegleitendes Studieren immer beliebter

Immer mehr Studenten wählen ein berufsbegleitend organisiertes Studium. An der Fachhochschule Burgenland hat sich deren Zahl innerhalb der letzten fünf Jahre mehr als verdoppelt. Das sind bereits zwei Drittel aller Studenten.

Von den rund 1.600 Studenten an den beiden Standorten in Eisenstadt und Pinkafeld besuchen bereits mehr als zwei Drittel einen berufsbegleitenden Studiengang. Studiert wird vorwiegend virtuell über den Computer, die Vorlesungen finden geblockt an den Wochenenden statt.

Bessere Karrierechancen

Durch die akademische Ausbildung neben dem Beruf erwarten sich die Studenten bessere Karrierechancen, so auch Patrick Barabas: „Ich arbeite seit fünf Jahren bei einer Firma, die vor allem medizinische Kongresse organisiert. Ich wollte mich einfach nicht nur auf den Bereich fixieren, sondern mich weiterbilden, damit ich dann generell mehr Möglichkeiten habe.“

Nicht nur berufstätige Studenten nehmen das breite Angebot der Fachhochschule an. Auch junge Eltern finden sich unter den Wochenend-Studenten. Cornelia Lehnort ist eine davon: „Es ist relativ anstrengend, vor allem jetzt wo mein Sohn erst sechs Wochen alt ist. Neben studieren aufs Kind aufpassen und Zeit zum Lernen finden, ist nicht einfach. Aber ich will auf jeden Fall weitermachen.“

FH Eisenstadt

ORF

Erfolg versprechend

Besonders der in Österreich einzigartige Schwerpunkt auf Wirtschaft, zusammen mit ost- und mitteleuropäischen Sprachen, lockt Studenten aus ganz Österreich und Ungarn ins Burgenland. Mit Erfolg, denn fast alle Absolventen der Fachhochschule finden nach ihrem Abschluss einen Job.

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