Isovoltaic schließt Standort Eisenstadt

Die Firma Isovoltaic mit Sitz in der Steiermark streicht mehr als 90 Jobs. Betroffen davon ist auch der Produktions-Standort in Eisenstadt, der mit Jahresende überhaupt geschlossen wird. Mehr als 20 Mitarbeiter verlieren dadurch ihren Arbeitsplatz.

Schlechte Nachrichten für die burgenländischen Mitarbeiter des Solarzulieferers Isovoltaic. Das steirische Unternehmen schließt mit Jahresende sein Werk in Eisenstadt. 23 Mitarbeiter verlieren ihren Job, bestätigt die Firmensprecherin Klaudia Schober.

Wie geht es mit den Mitarbeitern weiter?

„Der Standort Eisenstadt muss leider in nächster Zeit geschlossen werden und das haben wir gestern auch unseren Mitarbeitern in einer internen Information bekanntgegeben“, sagt Schober. Wie es mit den 23 Mitarbeitern weitergehe, werde in den nächsten 30 Tagen entschieden. „Wir werden mit der Belegschaftsvertretung reden und schauen wie wir das möglichst sozial verträgliche Lösungen finden“, so Schober.

Eisenstadt ist der zweite Produktionsstandort von Isovoltiac. Wie im Hauptwerk in Lebring, südlich von Graz werden auch in Eisenstadt Rückseitenfolien für Photovoltaik-Module hergestellt. Insgesamt werden 72 Mitarbeiter gekündigt.

Sinkende Nachfrage

Das 250-Mitarbeiter-Unternehmen, 232 davon in Österreich, spürt laut eigenen Angaben die stark sinkende Nachfrage nach Photovoltaikmodulen - auch durch geringere Förderungen in den Hauptmärkten. Dazu kommen hohe Lagerbestände bei den Molulherstellern für die Isovoltiac produziert. Außerdem würde sich der Schwerpunkt der Branche zunehmend nach China verlagern, so das Unternehmen.