Strahlenschutz: Neuer Alarmplan

Am Montag hat in ganz Österreich eine dreitägige Strahlenschutzübung begonnen. Damit will man für den Ernstfall vorbereitet sein. Im Burgenland steht zum ersten Mal der neu überarbeitete Alarmplan auf dem Prüfstand.

Übungsannahme ist ein Unfall in einem Atomkraftwerk nördlich von Österreich. Geprüft wird das bundesweite Zusammenspiel aller beteiligten Einsatzkräfte.

„Die Herausforderung ist, einen funktionsfähigen Krisenstab im Burgenland zusammenzubringen. Es gilt das Problem der Lageführung zu bewältigen, es gilt die Pressearbeit zu machen, die Einsatzkräfteverwaltung, die Meldungen alle zu sammeln und nicht untergehen zu lassen - das ist die große Herausforderung eines Krisenstabes“, sagt Burgenlands Sicherheitskoordinator Ernst Böcskör.

Burgenländischer Strahlenalarmplan

Bei der Übung wird zum ersten Mal der neu überarbeitete burgenländische Strahlenalarmplan getestet. Durch die Neuerungen in der Landessicherheitszentrale seien Anpassungen nötig geworden, so die für Strahlenschutz zuständige Landesrätin Verena Dunst (SPÖ).

„Der neue Strahlenalarmplan wurde so überarbeitet, dass das Burgenland über eine sehr moderne, hochtechnisierte Landessicherheitszentrale verfügt. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt im Falle eines Atomkraftunfalls und von hier geht dann natürlich auch das Krisenmanagement aus“, sagt Verena Dunst.

Auswerten und Fehler beheben

Abschließend soll der Ablauf der Notfallübung ausgewertet werden. Dabei sollen eventuelle Unklarheiten in der Zusammenarbeit und Kommunikation des Krisenstabes aufgedeckt und behoben werden.