Sanierung: Suche nach Geldgebern
Die Rot-Kreuz-Zentrale in Eisenstadt ist in die Jahre gekommen. Die Außenfassade ist abgebröckelt, die Fenster sind undicht, auf den Mauern wuchert der Schimmel und die Hauselektrik ist ein einziges Flickwerk.
Das Rot-Kreuz-Haus wurde in den 1970er-Jahren gebaut. Im Obergeschoß ist die Verwaltung für alle Bezirksstellen untergerbacht. Im Erdgeschoß befinden sich die Diensträume der Einsatzmannschaften für den Bezirk Eisenstadt.

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Das Gebäude stammt aus den 1970er-Jahren

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In desolatem Zustand
Die Räumlichkeiten der Mitarbeiter sind sehr bescheiden beziehungsweise mittlerweile in völlig desolatem Zustand. Damit seien die Arbeitsbedingungen im Lauf der Jahre immer schlechter geworden, sagt Schulungsleiter Franz Mandl. Er arbeitet seit gut 30 Jahren in dem Gebäude.
„Es ist im Sommer extrem heiß herinnen, wir haben Lüfter stehen. Eine Klimaanlage ist natürlich nicht überall möglich oder nur in sehr kleinen Teilbereichen. Es gibt Schimmel im Haus, es platzt aus allen Nähten“, so Mandl.

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Auch die Elektrik ist dringend sanierungsbedürftig
Rotes Kreuz braucht Spenden
Das Rote Kreuz ist wegen finanzieller Probleme in den vergangenen Jahren einen rigorosen Sparkurs gefahren. Die Sanierung der Zentrale müsse nun aber dringend durchgeführt werden, sagt die kaufmännische Geschäftsleiterin des Roten Kreuzes, Tanja Haberler-König.
„Wir sprechen mit unseren großen Partnern, mit dem Land und den Gemeinden. Wir haben auch schon angefangen, die burgenländischen Wirtschaft nach Möglichkeit um einen Beitrag zu ersuchen. Auch unsere MitarbeiterInnen engagieren sich sehr. Wir sparen und versuchen, was geht, beizutragen und wir wollen uns auch an die burgenländische Bevölkerung und an unsere Mitglieder und Spender wenden“, so Haberler-König.
Die Sanierung des Gebäudes kostet rund 1,2 Millionen Euro. Geht es nach den Verantwortlichen, soll mit den Bauarbeiten 2013 begonnen werden.
Publiziert am 21.10.2012

