Deutlich mehr Einbrüche

Die Kriminalstatistik für die ersten drei Quartale zeigt, dass sich die Zahl der Einbrüche erhöht hat. Allerdings wurde weniger in Häuser eingebrochen, sondern vermehrt in Garagen und Gartenhäuser.

Von Jänner bis September 2012 wurden im Burgenland insgesamt 7.175 Straftaten angezeigt. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Zunahme um 7,4 Prozent oder 497 Fälle. Im Österreichschnitt kommt auf 21 Einwohner eine Straftat, im Burgenland liegt diese Quote bei 39 Einwohnern. Damit zähle das Burgenland nach wie vor zu einem der sichersten Bundesländer Österreichs, heißt es von der Polizei.

Nebengebäude im Fokus der Täter

Bei den Delikten gegen fremdes Vermögen wurde ein Anstieg von zwölf Prozent verzeichnet. Die Zunahme bei den Eigentumsdelikten resultiere vornehmlich aus Einbruchsdiebstählen und Diebstählen aus Kellern und Nebengebäuden von Wohnhäusern, wo vermehrt Fahrräder, Gartengeräte und Werkzeuge gestohlen wurden - so die Erklärung. Gleichzeitig waren Einbruchsdiebstähle in bewohnte Einfamilienhäuser deutlich rückläufig, nämlich um 13 Prozent.

Die Aufklärungsquote ist um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen: Von Jänner bis September 2012 wurden 49,5 Prozent der Fälle aufgeklärt.