FPO statt FPÖ: Parteiausschluss

Die FPÖ Burgenland hat wie angekündigt den früheren FPÖ-Gemeiderat in Oberschützen, Ernst Karner, aus der Partei ausgeschlossen. Der Grund: Karner kandidierte bei den Gemeinderatswahlen mit einer eigenen Liste.

In Oberschützen war beim Urnengang nicht die FPÖ angetreten, dafür aber die „FPO“ (Freiheitliche und Parteifreie Oberschützen) mit dem früheren FPÖ-Gemeinderat Ernst Karner. Die Landespartei, die auf der Kandidatur als FPÖ bestanden hatte, zog die Konsequenzen und reagierte mit dem Ausschluss Karners. Nun will Landesparteiobmann Johann Tschürtz eine neue FPÖ-Ortsgruppe ins Leben rufen.

Drei Mandate für FPO

Karner, dessen FPO bei der Wahl in Oberschützen drei Mandate erreichte - eines weniger als zuletzt 2007 die FPÖ - zeigte sich von der Entscheidung der Landespartei wenig beeindruckt. „Viele unserer Kandidaten wollten halt nicht als FPÖ kandidieren, weil sie parteifrei sind“, begründete Karner gegenüber der Austria Presseagentur die Entscheidung. Es sei „traurig, wenn sich die Landespolitik in einer Gemeinde einmischt, wie man kandidiert.“

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