Gewinner und Verlierer des Bevölkerungswachstums

Mehr als 303.000 Burgenländer wird es laut der Prognose der Statistik Austria im Jahr 2030 geben. Nun stellt sich die Frage wie sich dieses Wachstum auf die einzelnen Teile des Burgenlandes auswirken wird.

Rund 20.000 Einwohner mehr als derzeit soll das Burgenland laut Statistik Austria bis zum Jahr 2030 haben - mehr dazu in 320.000 Burgenländer bis 2060.

Nordburgenland boomt

Größter Profiteur des Bevölkerungswachstums innerhalb des Burgenlandes ist ganz klar das Nordburgenland mit den Bezirken Neusiedl am See, Eisenstadt-Umgebung und Mattersburg. Leben derzeit insgesamt rund 148.000 Menschen in diesen drei Bezirken, werden es im Jahr 2030 168.000 sein - ein Bevölkerungszuwachs von rund 14 Prozent.

Weniger Wachstum im Süden

Deutlich dahinter kommt zunächst das Südburgenland mit einem Wachstum von 1,8 Prozent und schließlich das Mittelburgenland mit einem Plus von 1,3 Prozent.

Aufschlüsselung nach Bezirken

Spitzenreiter im Norden ist der Bezirk Eisenstadt-Umgebung und die Stadt Eisenstadt: Hier wird sich die Einwohnerzahl um mehr als 15 Prozent erhöhen, ein Prozent weniger ist es Neusiedl und Mattersburg wird einen Anstieg von rund 12 Prozent erleben.

Im Südburgenland bleibt der Bezirk Oberwart der Wachstumsmotor der Region. Denn während in den Bezirken Güssing und Jennersdorf ein leichter Bevölkerungsrückgang prognostiziert ist, wird sich im Bezirk Oberwart die Einwohnerzahl bis 2030 um vier Prozent erhöhen.