Rheuma: Hilfe für Betroffene

Rund zwei Millionen Menschen in Österreich sind von einer rheumatischen Erkrankung betroffen, im Burgenland sind es rund 25 Prozent der Bevölkerung. Die Fortschritte in der Medizin waren Thema beim fünften burgenländischen Rheumatag in Güssing.

Steife Finger, entzündete Gelenke oder geschwollene Knöchel können Anzeichen für chronisches Rheuma sein. Allerdings ist es nahezu unmöglich, Rheumasymptome einheitlich zu beschreiben, denn es gibt rund 400 Krankheitsbilder.

Informationen zu Rheuma

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Noch vor wenigen Jahrzehnten mussten sich Patienten mit Gelenksrheuma darauf einstellen, mit steifen und immer wieder stark schmerzenden Gelenken alt zu werden. Doch die Medizin hat Fortschritte gemacht, weil es nicht mehr nur in Richtung Schmerzlinderung geht, sondern auch in Richtung Heilung.

„Weil diese neuen Medikamente, diese biologische Therapie so ins Immunsystem eingreift, dass es die Ursache, die die Erkrankung hervorgerufen hat, blockieren kann. Wir sind nicht nur schmerzlindernd unterwegs“, sagt Arzt Tamas Palatay.

Information für Betroffene

Beim fünften burgenländischen Rheumatag wurde über die neuesten medizinischen Erkenntnisse informiert. Der Rheumatag ist eine Veranstaltung der Rheumaambulanz des Krankenhauses Güssing und des Gesundheitszentrums Eisenstadt. Dabei konnten sich Betroffene bei Selbsthilfegruppen und Experten informieren.

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Informationsveranstaltung

Langer Leidensweg

Im Burgenland sind rund 25 Prozent der Bevölkerung an Rheuma erkrankt. Der Leidensweg ist für einige Betroffene schon ein langer. „Es ist auch wichtig, die Kollegen zu informieren. Gerade rheumatische Erkrankungen werden bei praktischen Ärzten nicht so gut erkannt. Aus diesem Grund wollen wir schauen, dass unsere Patienten frühzeitig therapiert werden und die Krankheit auch früh erkannt wird“, erklärt Rheumatologe Rene Fallent.

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Es gibt zwar viele neue wirksame Medikamente, doch jeder Patient reagiert unterscheidlich und vor allem ist das funktionierende Zusammenspiel von Arzt und Patient wichtig.