Finanztransaktionssteuer kommt

Elf EU-Mitgliedsländer haben am Dienstag eine Einigung erzielt: Die Finanztransaktionssteuer kommt. Franz Steindl (ÖVP) und Robert Hergovich (SPÖ) zeigen sich über diese Einigung erfreut.

„Die Finanztransaktionssteuer ist ein wichtiges Instrument gegen Finanzspekulationen. Wir brauchen diese Steuer um neue Finanzblasen als Ursache von Finanz- und Wirtschaftskrisen zu verhindern. Diese Steuer hilft Arbeitsplätze zu sichern und die Wirtschaft ganzer Staaten zu schützen“, sagt SPÖ-Finanzsprecher Robert Hergovich.

„Arbeitnehmer entlasten“

Mittelfristig müssen die Arbeitnehmer durch vermögensbezogene Steuern wie jene auf Finanztransaktionen entlastet werden, so Hergovich weiter. Dazu gehöre die Millionärssteuer ebenso, wie die Erbschafts- und Schenkungssteuer.

„Geld für viele Maßnahmen“

Es sei zwar ein Wermutstropfen, dass nur elf EU-Mitgliedsländer die Steuer einführen werden, schließlich könnten damit pro Jahr 57 Milliarden Euro lukriert und für wirtschafts- und sozialpolitische Maßnahmen in der EU verwendet werden, sagt Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (ÖVP).

Es sei daher auch die richtige Entscheidung, dass nur jene Länder von der Finanztransaktionssteuer profitieren werden, die sie auch einheben. Für Österreich würden nach ersten Berechnungen ab 2014 immerhin rund 500 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stehen.

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