320.000 Burgenländer bis 2060

Die Bevölkerungzahl wird im Burgenland in den kommenden Jahrzehnten deutlich ansteigen. Bis 2030 wird es um knapp 20.000 Burgenländer mehr geben, als derzeit. Das Burgenland liegt damit im Österreich-Trend.

Im Vorjahr lebten rund 285.000 Menschen im Burgenland, bis 2030 werden es um fast 20.000 mehr sein. Das größte Bevölkerungswachstum österreichweit soll es laut Prognose in Wien geben. Doch während einige Bundesländer nach 2030 einen Bevölkerungsrückgang erleben werden, sind für das Burgenland sogar bis 2060 steigende Bevölkerungszahlen prognostiziert.

Immer mehr und immer älter

Genau 285.377 Einwohner hat das Burgenland im Vorjahr gehabt. Im Jahr 2030 werden es laut Statistik Austria mehr als 303.000 sein. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent. Bis zum Jahr 2060 wird der Anstieg sogar zwölf Prozent ausmachen. Dann werden laut Prognose knapp 320.000 Menschen im Burgenland leben.

Das Bevölkerungswachstum hat allerdings auch Auswirkungen auf die Altersstruktur des Landes. So wird etwa die Generation „65 plus“ einen immer größeren Anteil an der Gesamtbevölkerung des Burgenlandes ausmachen. Liegt diese Gruppe derzeit bei rund 20 Prozent, werden es bis zum Jahr 2060 rund 33 Prozent sein.

Trend geht Richtung Wachstum

Das Burgenland liegt übrigens beim generellen Bevölkerungswachstum so wie Wien - dort wird es den größten Anstieg geben - und Vorarlberg im Bundestrend. Das Wachstum in Oberösterreich, Tirol, Salzburg und der Steiermark liegt hingegen unter dem Österreichschnitt.

Die Gesamtbevölkerung Österreichs soll bis 2030 die Neun-Millionen-Marke überschreiten. Erreicht wird dies durch Zuwanderung - die Sterberate liegt in Österreich nämlich auch künftig über der Geburtenrate.