OSG setzt auf Eigenbau-Strom
In den Monaten März bis Oktober erzeugt eine Photovolataikanlage am Dach des Bürogebäudes den von der OSG benötigten Strom. Dazu kommt ein Blockheizkraftwerk, sagt OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar.
„Ein Heizkraftwerk, das als Energieträger Erdgas hat und das in der Folge eben Wärme für Heizung und Kühlung erzeugt und Strom in den Monaten, in denen die Photovoltaik zu wenig Strom liefert“, so Kollar.

ORF
Photovoltaikanlage
Anlage soll sich in sieben Jahren rechnen
Das Investitionsvolumen liegt bei 60.000 Euro. Die Anlage soll sich in sieben Jahren rechnen. Da es keine Leitungsverluste gibt, sei sie besonders efizient, sagt Rudolf Stelzl, Geschäftsführer von Vaillant Austria. Diese Firma hat die Pilotanlage der OSG gemeinsam mit der Begas, jetzt Teil der Energie Burgenland, umgesetzt.
„Ob das der Haushalts-, Industrie- oder Gewerbekunde ist, wir können für jeden Kunden die beste Energielösung suchen“, sagt Vorstandssprecher Michael Gerbavsits.
1.200 Arbeitsplätze im Burgenland
Die OSG hat ihre Zentrale in Oberwart um 1.700 Quadratmeter vergrößert. Sie ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und hat derzeit rund 70 Mitarbeiter. Der Umsatz im Vorjahr: 118 Millionen Euro. OSG-Vorstand Johann Schmidt.
„Diese 118 Millionen Euro sind in unsere kleinen, heimischen Klein- und Mittelbetriebe geflossen. Und ich glaube, wir konnten dadurch als OSG zirka 1.200 Arbeitsplätze im Burgenland absichern beziehungsweise schaffen“, so Schmidt.
Publiziert am 10.10.2012

