Erfolg: Gemeinsam gegen Banden
In den vergangenen Monaten wurden im Burgenland und im angrenzenden Ungarn mehrere Einbruchsserien und Diebstähle verzeichnet. Gestohlen wurde meistens Beute mit geringem Wert aus Geräteschuppen, Gärten oder Kellerabteilen.
Österreichischen und ungarischen Kriminalisten ist es gelungen, innerhalb kurzer Zeit drei Tätergruppen auszuforschen - in Summe zehn Personen. Sichergestellt wurden 23 Fahrräder, ein Motorrad und Elektrogeräte. Gegen die Einbrecher wurden Strafverfahren eingeleitet.
Für die Serien-Einbrüche in Schattendorf, Siegendorf und St. Margarethen sind die jetzt gefassten Täter allerdings nicht verantwortlich.

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Fahrräder, ein Motorrad und Elektrogeräte wurden sichergestellt

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Zahlreiche Fahrräder wurden im Burgenland gestohlen
Erfolg durch Kooperation
Die burgenländischen und Soproner Kriminalisten arbeiten seit Jahren eng zusammen. Die Kooperation verlaufe unkompliziert und unbürokratisch, sagt Rainer Erhart vom Kriminaldienst Burgenland. Man setze sich zusammen, gehe Akten durch und nutze die Erfahrungen der einzelnen Ermittler.
„Und irgendwann kommt man drauf: ‚Da haben wir was gehabt, das könnte dort und dort hinpassen.‘ So kriegt man möglicherweise ein Foto, wir gehen mit dem Foto nach Österreich, fragen, ob diese Person irgendjemand gesehen hat. Und auf einmal kommt der erste Puzzlestein und dann geht es weiter“, so Erhart.
Beute wurde zurückgegeben
Ein Teil der Beute konnte den Besitzern bereits zurückgegeben werden. Im Burgenland liegt die Aufklärungsquote bei Eigentumsdelikten bei etwa 30 Prozent. Der Großteil der hier geschnappten Täter sind laut Kriminalstatistik aber keine Ausländer, sondern Österreicher.
Publiziert am 09.10.2012

