Erfolg für burgenländische Firmen in Osteuropa

Seit dem Fall des eisernen Vorhangs haben einige burgenländische Unternehmer in Osteuropa Fuß gefasst - so auch das Mattersburger Familienunternehmen Radel und Hahn. Der Klimatechnikspezialist bietet in ganz Rumänien seine Dienst an.

Die Firma Radel und Hahn hat vor wenigen Wochen eine Produktionsstätte für einen internationalen Konzern in der westrumänischen Stadt Timisoara fertiggestellt.

Generalunternehmer gesucht

Obwohl dieses Werk für hunderte Mitarbeiter erst seit kurzem in Betrieb ist, muss es bereits erweitert werden. Planung, Umsetzung, Bauaufsicht und Abrechnungen erledigt alles der Klimatechnikspezialist Radel und Hahn. Immer öfter tritt Radel und Hahn in Rumänien als Generalunternehmer auf, sagt Juniorchef Robert Hahn: „Es hat sich herauskristallisiert, dass man in Rumänien Firmen braucht, die sich um alles kümmern. Für so etwas nehmen die Firmen uns, weil wir uns um alles kümmern und auch gute Qualität bieten.“

Baustelle in Rumänien

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Seit zehn Jahren in Rumänien

Radel und Hahn betreibt seit gut zehn Jahren ein Ingenieurbüro in Timisoara. Die Stammmannschaft ist relativ klein, kann aber im Bedarfsfall rasch aufgestockt werden. "In Summe haben wir 500 Leute, wenn es notwendig ist. Wir haben 30 Leute fix angestellt und 80 Leute, die mit uns auf Montageseite zusammenarbeiten, die aber geliehen sind.

Baustelle in Rumänien

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15 Millionen Euro Umsatz

Im Vorjahr hat Radel und Hahn in Rumänien einen Umsatz von etwa 15 Millionen Euro erwirtschaftet. Bis März nächsten Jahres ist sind die Auftragsbücher voll, so Hahn. Es mussten sogar aus Kapazitätsgründen Aufträge abgelehnt werden.