Steindl: Oberwart ist für ÖVP zu gewinnen

Gute Stimmung herrscht bei der ÖVP nach der Wahl, obwohl sie in Güssing einen herben Verlust einstecken musste. Die ÖVP setzt nun alle Hoffnungen auf Oberwart, wo ihr Kandidat gegen den amtierenden SPÖ-Bürgermeister in der Stichwahl antreten wird.

Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl sei mit einer Wahlbeteiligung von 82 Prozent ein „Erfolg für die Demokratie“ gewesen, meinte ÖVP-Chef Franz Steindl. Insgesamt zeigt sich die ÖVP zufrieden. Besonderen Grund zur Freude gibt es in Oberwart, wo es eine Stichwahl gibt. Noch Bürgermeister Gerhard Pongracz (SPÖ) tritt gegen den Georg Rosner (ÖVP) an. Steindl ist davon überzeugt, dass Oberwart bald von einem schwarzen Bürgermeister regiert wird: „Da bin ich mir sicher: Oberwart ist für uns zu gewinnen. Es ist noch nicht aller Tage Abend“ - mehr dazu in Oberwart: SPÖ verliert Mehrheit im Gemeinderat.

Nach Ursachen für den Verlust des Stadtchefs in Güssing müsse man vor Ort fragen, so Steindl. Er wolle zuerst mit den „Freunden in Güssing“ darüber sprechen. Die Chance, ein Jahr vor der Wahl den Bürgermeister zu wechseln, habe man allerdings vertan - mehr dazu in Sensation in Güssing: SPÖ gewinnt massiv.

Schwierige Ausgangslage in Städten

In Eisenstadt habe Thomas Steiner (ÖVP) das Amt des Stadtchefs „in einer sehr schwierigen Zeit“ übernommen und mit seinem Team „das Beste daraus gemacht“, sagte Steindl. Die Absolute Mehrheit zu behalten, sei das Ziel gewesen, welches auch erreicht worden sei.

Eine Schwierigkeit in Städten wie Eisenstadt und Neusiedl am See stelle der starke Zuzug dar, meinte der Landeshauptmann-Stellvertreter. Statt Einfamilienhäusern würden in den Städten vermehrt Wohnhausanlagen errichtet: „Man kommt wahlwerbend nicht mehr in die Wohnungen hinein, in Häuser jedoch sehr wohl.“

72 ÖVP-Bürgermeister gibt es nach der Wahl im Burgenland. Steindl ist davon überzeugt, dass es nach der Stichwahl am 4. November mindestens 80 sein werden.

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