SPÖ rechnet in Oberwart mit Überraschung

Vom Erfolg in Güssing geprägt war am Montag die Bilanz der SPÖ Burgenland über die Wahl. Nun hoffe man auf die Stichwahl im November. Die SPÖ habe dabei noch die Möglichkeit, erneut die Zahl von 88 Ortschefs zu erreichen oder sie noch zu überschreiten.

Möglich wäre dies, wenn man bei der Stichwahl mehr als die Hälfte der Bürgermeister schaffe, erklärte SPÖ-Chef Hans Niessl. „Das Ziel ist erreichbar, wir sind sehr optimistisch“, so der Landeshauptmann. Neben Güssing gewann die SPÖ den Ortschef auch in Stadtschlaining und in Heiligenkreuz im Lafnitztal. Dort, wo man Bürgermeister verloren habe - in Donnerskirchen, Pamhagen und Mischendorf - „haben wir Handlungsbedarf“, sagte Niessl.

Optimistisch für Stichwahl

In Oberwart, wo Stadtchef Gerhard Pongracz (SPÖ) in die Stichwahl muss, werde die SPÖ noch für eine Überraschung sorgen, glaubt Landesgeschäftsführer Robert Hergovich: „Ich bin der Meinung, dass Bürgermeister Pongracz sich klar durchsetzen wird.“ Pongracz habe „gut für die Stadt gearbeitet“, - mehr dazu in Oberwart: SPÖ verliert Mehrheit im Gemeinderat.

„Das ist so ähnlich, wie wenn Ostern und Weihnachten zusammenfallen“, beschrieb der neu gewählte Bürgermeister von Güssing, Vinzenz Knor (SPÖ), seine Gefühlslage nach seiner Kür. Knor hat bereits Pläne: „Wir brauchen einen Kassasturz.“ Wenn man die finanzielle Situation kenne, könne man auch Projekte angehen - mehr dazu in Sensation in Güssing: SPÖ gewinnt massiv.

Links: