Stichwahlen in 13 Gemeinden

In 13 Gemeinden im Burgenland ist nach der Wahl vor der Wahl. Dort wo kein Bürgermeisterkandidat die absolute Mehrheit erringen konnte, kommt es zu einer Stichwahl. Der Termin dafür steht schon fest - es ist der 4. November.

Auch in Oberwart wird am 4. Novermber wieder gewählt. Im Bezirksvorort tritt Gerhard Pongracz (SPÖ) gegen Georg Rosner (ÖVP) an. Am Sonntag hatte Rosner mit 43 Prozent knapp die Nase vorn, der bisherige Bürgermeister Pongracz kam auf 41 Prozent der Stimmen. Doch keiner von beiden hat die absolute Mehrheit, daher müssen sie in die Stichwahl - mehr dazu in Oberwart: SPÖ verliert Mehrheit im Gemeinderat.

SPÖ und ÖVP treten neu an

In Andau (Bezirk Neusiedl am See) war es schon vor fünf Jahren sehr knapp. Damals ist man knapp der Stichwahl entgangen, diesmal müssen die Kandidaten von SPÖ und ÖVP noch einmal antreten.

SPÖ und ÖVP matchen sich auch in Wulkaprodersdorf, in Illmitz, in Deutsch Jahrndorf, in Kittsee, in Oberdorf, in Kobersdorf und in Mannersdorf an der Rabnitz, wo der bisherige ÖVP-Bürgermeister Rudolf Draskovits deutlich verloren hat - mehr dazu in Stichwahl in Mannersdorf. Das gleiche Schicksal ereilte auch den bisherigen ÖVP-Bürgermeister in Ritzing, Walter Roisz, auch er muss in die Stichwahl gegen seinen SPÖ Rivalen Johann Reiszner.

Lutzmannsburg und Schützen wählen neu

In Lutzmannsburg scheint man ohne Stichwahl nicht auszukommen. Genauso wie vor fünf Jahren muss auch dieses Mal eine Stichwahl über den Bürgermeister entscheiden. Der Wahl stellen sich Günter Toth (ÖVP) und Christian Roher von der aktiven Dorfliste.

Und auch in Schützen am Gebirge (Bezirk Eisenstadt Umgebung) ist man Stichwahlen gewohnt. Wie vor fünf Jahren müssen auch heuer der ÖVP- und der SPÖ-Kandidat in die Stichwahl. In Großhöflein (Bezirk Eisenstadt Umgebung) hat es Wofgang Rauter von der Liste Burgenland in die Stichwahl geschafft, er tritt gegen Oswald Kucher (SPÖ) an.

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