Keine Ausfälle bei Zivilschutz-Probealarm

Beim Zivilschutz-Probelarm Samstagmittag gab es im Burgenland keine Ausfälle. Zu hören waren unterschiedliche Signale. Einerseits soll damit die Funktionstüchtigkeit der Sirenen überprüft werden, anderseits sollen die Signale in Erinnerung gerufen werden.

Die Ergebnisse des Zivilschutz-Probealarms seien auch heuer wieder sehr zufriedenstellend, heißt es in einer Aussendung des Innenministeriums. Österreichweit wurden 8.203 Sirenen getestet, wobei 99,56 Prozent der Sirenen einwandfrei funktionierten. Keine Ausfälle gab es im Burgenland, in Vorarlberg und in Wien. Den Zivilschutz-Probealarm gibt es mittlerweile seit 13 Jahren.

325 Sirenen im Burgenland

Punkt 12.00 Uhr begannen im Burgenland 325 Sirenen zu heulen. Den Alarm löste die Landessicherheitszentrale aus. Los ging es mit der Sirenenprobe, das ist ein 15 Sekunden langes durchgehendes Signal.

Unterschiedliche Warnsignale

Um 12.15 Uhr ertönte die Warnung - ein drei Minuten gleich bleibender Dauerton, der eine herannahende Gefahr signalisiert. Für die Bevölkerung heißt das im Ernstfall: Radio, Fernsehen oder Internet einschalten und die Hinweise beachten.

Um 12.30 Uhr ertönte ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton, der auf eine Katastrophe hinweist. Im Ernstfall sollten schützende Räume aufgesucht und weiterhin die Verhaltensmaßnahmen in Hörfunk, TV oder Internet befolgt werden. Wieder 15 Minuten später folgte dann die Entwarnung. Dabei handelt es sich um einen einminütigen gleich bleibenden Dauerton.