Gasstation ging in Flammen auf

In St. Margarethen (Bezirk Eisenstadt Umgebung) ist Donnerstagnacht eine Gasstation in Flammen gestanden. Die Feuerwehren St. Margarethen und Oslip waren mit 40 Mann im Einsatz.

Der Alarm erfolgte gegen 21.30 Uhr. Aus der Gaststation am Ortsrand von St. Margarethen strömte brennendes Gas aus. Die Löscharbeiten waren sehr riskant. Die Feuerwehrmänner mussten mit Atemschutz in das Innere der Gasstation dringen. Mitarbeitern der Energie Burgenland gelang es schließlich, das Gas abzudrehen.

Brand in Gasstation

Feuerwehr St. Margarethen

Brennende Gasstation

Brand in Gasstation

Feuerwehr St. Margarethen

Gefährlicher Einsatz für die Feuerwehr

Keine Explosionsgefahr

Explosionsgefahr habe nicht bestanden, sagte der Feuerwehrkommandant von St. Margarethen, Joachim Hahofer. Allerdings habe sich in dem Gebäude ein Behälter mit einem brennbaren Stoff befunden, der glücklicherweise nicht ausgetreten sei. Sonst wäre die Situation noch gefährlicher geworden, so Hahofer.

Brand in Gasstation

Feuerwehr St. Margarethen

150.000 Euro Schaden

Die Feuerwehren waren bis 1.00 Uhr im Einsatz. Auch das Rote Kreuz war an Ort und Stelle, verletzt wurde niemand. Die Brandermittler sind nun am Zug, über die Brandursache gibt es noch keine Angaben. Der Schaden wird laut Landespolizeidirektion Burgenland auf 150.000 Euro geschätzt.

Die abgebrannte Gasstation

ORF

Die abgebrannte Gasstation

Gasversorgung beeinträchtigt

Als Folge des Brandes hatten rund 750 Haushalte in St. Margarethen kein Gas. Seit Freitag 15.00 Uhr ist die Versorgung wieder hergestellt.