ÖVP geht „mit voller Kraft ins Finale“
Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl sei in erster Linie eine Persönlichkeitswahl, sagt ÖVP-Landesparteiobmann Franz Steindl. Die Landespartei habe sich im Wahlkampf zurückgehalten und nur den Rahmen vorgegeben. Die ÖVP stellt derzeit 78 Bürgermeister. Steindl wünscht sich als Wahlziel einen Achter vor dem Ergebnis.
Knapp ein Viertel der Kandidaten für die Gemeinderäte sind Frauen. Ähnlich hoch sei der Anteil der Unter-35-Jährigen, betont Franz Steindl.
„35 Prozent der Kandidatinnen und Kandidaten kandidieren zum ersten Mal. Das bedeutet, es gibt eine große personelle Erneuerung innerhalb der ÖVP. Und das ist für uns ein sehr positives Zeichen“, so Steindl.

ÖVP Burgenland
Christian Sagartz und Franz Steindl
Nur zwölf Bürgermeister-Kandidatinnen
Unter den 171 Bürgermeisterkandidaten der ÖVP sind nur zwölf Frauen. Der Anteil sei aber immerhin tendenziell steigend, so Steindl. Beste Chancen auf eine „Frau Bürgermeister“ habe die ÖVP in Stadtschlaining.
„Gut vorbereitet und motiviert“
Alle ÖVP-Kandidaten seien gut vorbereitet und motiviert, sagt ÖVP-Landesgeschäftsführer Christian Sagartz. Der Wahlkampf sei größtenteils fair und sachlich verlaufen.
„Wenn man von einigen wenigen verbalen Fouls absieht wie zum Beispiel in Marz, aber auch unnötigen Plakatschmierern oder auf der anderen Seite plakative Neiddebatten, dann kann man mit Genugtuung festhalten, dass es um Sachthemen gegangen ist“, so Sagartz.
Den finanziellen Beitrag der Landespartei zur Abdeckung der Wahlkampfkosten beziffert die ÖVP mit „unter 25.000 Euro“. Dazu kommen die Beiträge der Bezirks- und Ortsparteien.
SPÖ zieht positive Wahlkampf-Bilanz
Auch die SPÖ zieht eine positive Bilanz und spricht von konstruktiver Arbeit im Wahlkampf. Am Sonntag soll es noch Frühstücksaktionen in knapp 70.000 Haushalten geben. Das kündigte SPÖ-Geschäftsführer Robert Hergovich am Mittwoch an.
Publiziert am 03.10.2012

