Kiten wird olympisch
Die Kiter machen in Podersdorf vor Freude einen Luft-Sprung. Race-Kiten, also die dem Regatta-Segeln ähnliche Wettkampf-Form, steht 2016 auf dem Olympia-Programm-Zettel. Davon träumen auch jene Sportler, die durch ihren Beruf die schönsten Plätze der Welt gesehen haben.
„Mein großer Traum ist es natürlich, an Olympia 2016 teilnehmen zu können. In Österreich habe ich schon ziemlich viel erreicht“, sagt Kite-Profi Ike Hodits. „Kiten bei Olympia ist für den Sport sicher eine interessante Sache, auch für alle Firmen, die beteiligt sind. Die Sportler bekommen mehr Aufmerksamkeit. Für mich ist es im Moment kein Thema, weil ich vom ganzen Herzen Freestyler bin“, sagt Christoph Sieber, Surf-Olympiasieger 2009.
28 Kiter bei Österreich-Meisterschaft
Bei der österreichischen Meisterschaft gehen 28 Kiter ins Rennen. Ansatzweise ist erkennbar, welch spektakuläre Bilder diese Sportart liefern kann. Einziges Manko bei der österreichischen Meisterschaft: der fehlende Wind. Dennoch: die Entscheidung, Kiten ins Olympia-Programm zu holen, wird gutgeheißen.
Nächstes Jahr trifft sich die Kiter- und Windsurf-Szene wieder in Podersdorf. Dann gibt es nähere Aufschlüsse, wer für eine Olympia-Teilnahme in Rio in Frage kommt.
Publiziert am 03.10.2012

