Mehr Fairness in der Baubranche
Mit ihrer Initiative „Bau auf Burgenland“ will die SPÖ heimische Betriebe und ihre Arbeitnehmer unterstützen. Einerseits soll Lohn- und Sozialdumping ein Riegel vorgeschoben werden, anderseits sollen burgenländische Betriebe bei Bauaufträgen besser berücksichtigt werden.
Gezielte Investitionen
Das Land habe in den vergangenen Jahren gezielte Investitionen getätigt, um die Wirtschaft am Laufen zu halten und Arbeitsplätze zu sichern, sagt Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ). Es könne nicht sein, dass nun durch die Öffnung des Arbeitsmarktes heimische Unternehmer und Arbeitnehmer verdrängt werden, so Niessl.
„Arbeit und Geld müssen im Land bleiben“
„Die Wertschöpfung in der Region zu lassen, die Kaufkraft im Burgenland weiter zu steigern - das ist der eigentliche Hintergrund. Arbeit und Geld müssen im eigenen Land bleiben. Das ist das Ziel unserer Aktion“, erklärt Niessl.
Deshalb will die SPÖ nun überall dort, wo öffentliche Förderungen im Spiel sind, Augenmerk auf nachhaltige Beschäftigungseffekte, Ausbildungsmaßnahmen und einen fairen Umgang mit älteren Arbeitnehmern legen.
Bessere Förderrichtlinien
Daher werde man die Förderrichtlinien des Landes optimieren, so SPÖ-Klubobmann Christian Illedits. Die SPÖ will außerdem, dass die Schwellenwertverordnung, die noch bis Jahresende gilt, bis 2013 ausgeweitet wird. Diese Verordnung regelt die Direktvergabe von Bauaufträgen bis zu einem bestimmten Auftragsvolumen.
Publiziert am 28.09.2012

