Grenzenloser Tourismus

Ein weiteres EU-Projekt soll helfen die Zusammenarbeit zwischen dem Burgenland und Westungarn zu fördern. Unter dem Motto „Grenzenloser Tourismus“ haben die Wirtschaftskammern der beiden Regionen in den vergangenen Jahren mehrere Initiativen gestartet.

„Wein und Schokolade“ oder „Auf den Spuren der Römer“ - das sind nur zwei der insgesamt 12 Touren, die die Highlights im Burgenland und in Westungarn Touristen näher bringen sollen.

Projekt seit 2009

Diese Packages, die sich vor allem an Bustouristen richten und der Bewerbung der Grenzregion bei Messen dienen, sind nur ein Ergebnis des gemeinsamen EU-Projektes, das 2009 gestartet wurde. Und zwar mit dem Ziel, das Freizeitangebot im Burgenland und in Westungarn gemeinsam besser zu vermarkten. Außerdem sollten sich die touristischen Unternehmen besser kennenlernen, sagt der burgenländische Projektleiter Franz Perner.

„Es wurden zwischen den Betrieben Kontakte hergestellt, es wurden auch schon Kooperationen gebildet. Das Wichtigste war für uns, dass wir den Nachbarn kennenlernen - nicht als Konkurrenten, sondern als Mitbewerber“, so Perner.

1,3 Millionen Euro für das Projekt

Im März des kommenden Jahres geht das 1,3 Millionen Euro Projekt zu Ende. Spartenobmann Josef Sagmeister zieht Bilanz: „Es gab zirka 20 Expertengespräche, es gab einen Projektbeirat. Außerdem wurde eine Studie zum Thema Tourismus ausgearbeitet. Es gab neun Info-Veranstaltungen, Potentialanalysen und Firmenbesuche.“

Neue Freizeitkarte

Als konkretes Ergebnis der Zusammenarbeit wurde nun auch eine neue Freizeitkarte präsentiert. Diese listet auch über 400 Sehenswürdigkeiten diesseits und jenseits der Grenze auf. Erhältlich sind die Karten in den Wirtschaftskammer-Regionalstellen und in den Beherbergungsbetrieben.