Polizei: Mehr Sicherheit mit neuer Struktur
Das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung müsse gestärkt werden, sagten sowohl Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) als auch Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ).

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Angelobung Landespolizeidirektion
„Mehr Polizisten braucht das Land“, mit dieser Forderung hat Landeshauptmann Niessl zuletzt immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Spätestens in zwei Jahren wird es 25 zusätzliche Beamte geben. Sie wurden heute nach der Amtseinführung der neuen Landespolizeidirektion angelobt.
Beispielgebender Lehrgang
Der erste Lehrgang im Land seit elf Jahren gilt auch als Beispiel für das neue Verhältnis zwischen Innenministerium und Land. Man kooperiere im besten Einvernehmen, sagt Ministerin Johanna Mikl-Leitner. Die jüngsten Einbruchserien in Schattendorf und anderen Gemeinden haben wieder aufgezeigt wie rasch das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stören ist.

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Polizeibeamte werden angelobt
Für den Landeshauptmann ist daher klar, „dass wir mehr Polizisten benötigen, dass wir mehr Polizisten vor Ort benötigen. Da muss es Strukturveränderungen geben: Weniger in der Verwaltung, mehr in den Gemeinden. Wir brauchen den Dorfpolizisten. Wir brauchen auch in Zukunft Ausbildung im Burgenland für das Burgenland“, sagte Niessl, der auch eine Rückversetzung von Polizisten von Wien ins Burgenland forderte.
Innenministerin sieht besondere Situation
Die Innenministerin unterstrich einmal mehr, dass sie die besondere Situation des Burgenlandes sehr wohl sehe, auch wenn sie sich mit weiteren Zugeständnissen zum jetzigen Zeitpunkt zurückhält. „Jetzt geht es mir vor allem darum, dass der neue Landespolizeidirektor mit seinen zwei Stellvertretern einen ganz klaren Auftrag bekommen hat, hier die Einbruchserien direkt an der Grenze im Auge zu behalten und hier ganz konkrete Maßnahmen vorzubereiten und umzusetzen“, so Mikl-Leitner.
Problemstellungen klar
Die Problemstellungen für den neuen Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil und sein Team liegen jedenfalls auf der Hand. Es gilt die illegale Migration, die Schlepperkriminalität und die Einbrüche zu bekämpfen, am besten gleich präventiv durch mehr Präsenz in den Gemeinden.
Publiziert am 24.09.2012

