Ernährungsstudie: Jugendliche gefährdet

Ab heute startet der ORF-Burgenland in eine neue „Bewusst Gesund“-Woche mit dem Motto „So isst Österreich“. Es gibt unter anderem Ernährungstipps, denn ungesunde Ernährung macht krank. Immer mehr Jugendliche sind betroffen, wie eine WHO-Studie zeigt.

Der 146 Seiten starke Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2010 befasst sich mit der Gesundheit und dem Gesundheitsverhalten von österreichischen Schülern. Unter anderem ist in diesem Bericht festgehalten, dass bei den Schülern immer häufiger Gesundheitsmängel aufgrund falscher Ernährung auftreten. Dies kann bereits bei Schulanfängern zu Übergewicht und Adipositas führen.

12 Prozent der Schulkinder fettleibig

Im Burgenland leiden 12 Prozent der Schulkinder zwischen sechs und 15 Jahren an Übergewicht, zehn Prozent an Adipositas. Laut WHO sind diese Zahlen alarmierend, weil aus übergewichtigen Kindern in Folge häufig übergewichtige Erwachsene werden. Das erhöht wiederum das Risiko für Krankheiten wie Diabetes oder Krebs, die durch Adipositas entstehen können.

Krankheitsrisiken und Gesundheitschancen können laut WHO bereits in frühen Jahren geprägt werden. Deswegen sei davon auszugehen, dass der Erfolg von gesundheitsfördernden Maßnahmen umso höher ist, je früher man damit beginnt.

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