Einsatzkräfte üben für Ernstfall

Zu Wochenbeginn ist es auf der A4 zu einer dramatischen Massenkarambolage gekommen. Die Folge: Eine Tote und vier Schwerverletzte. In Klingenbach fand am Samstag eine groß angelegte Übung statt um den Ablauf eines Erstfalls zu trainieren.

Übungsannahme in Klingenbach (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) war am Samstag eine Massenkarambolage. Beteiligt daran waren ein Autobus, mehrere Autos und ein Traktor. Es galt Verletzte zu bergen und Erste Hilfe zu leisten. Im Einsatz waren dutzende Rotkreuzsanitäter, Feuerwehrmänner und Notärzte. Aus einer derartigen Übung lassen sich viele Schlüsse ziehen, sagte Einsatzleiter Robert Csukovits vom Roten Kreuz. Es gilt vor allem die Abläufe zu optimieren.

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„Lernen für den Realfall“

„Man muss sich vorstellen: In einem Realfall kommt noch der Stress dazu. Wenn man dann nicht schon vorher weiß, was man tun muss, das ist keine gute Kombination. Man lernt das eben langsam und bedacht durchzuüben. Im Realfall weiß man dann, was man zu tun hat“, sagt Csukovits.

Zahlreiche Organisationen beteiligt

Zwei Stunden lang hat die Übung gedauert. Neben dem Roten Kreuz und Feuerwehren aus der Umgebung waren auch der Rettungshubschrauber Christophorus 3, Behördenvertreter sowie die Suchhundestaffel Horitschon und das Kriseninterventionsteam im Einsatz.