Sichere Schulwege im Burgenland
Zwei Kinder, die im Burgenland auf ihrem Weg zur Schule tödlich verunglückt sind - das ist die Unfallstatistik für die Jahre 2007 bis 2011, die der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) recherchiert hat.
Damit liegt das Burgenland im Bundesländervergleich gleichauf mit Wien, Oberösterreich und Kärnten. In Vorarlberg, Salzburg und Niederösterreich gab es dagegen in diesem Zeitraum keinen tödlichen Schulwegunfall, in Tirol und der Steiermark je einen.
Geringeres Risiko
Dennoch ist das Unfallrisiko für die burgenländischen Schüler rein statistisch gesehen deutlich geringer als in anderen Bundesländern. Pro 10.000 Schülern gibt es 2,8 verletzte Kinder. Nur in Tirol ist der Wert noch niedriger. Insgesamt sei die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern auf ihrem Schulweg seit dem Jahr 2000 aber um ein Drittel gesunken, heißt es vom VCÖ.
Für Tempo 30 in Schulumgebung
Die Verkehrssicherheitsexperten fordern Tempo 30 in Schulumgebung und mehr Schwerpunktkontrollen gegen Temposünder und Autofahrer, die mit dem Handy telefonieren. Dadurch sollen potenzielle Gefahrenquellen für Kinder entschärft werden. Außerdem bietet der VCÖ auf seiner Homepage Eltern eine Checkliste für den sicheren Schulweg an.
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Publiziert am 17.09.2012

