Haydntage 2012: Gefeierter Abschluss

Die 24. Internationalen Haydntage sind am Sonntag zu Ende gegangen - auch heuer mit einer Matinee mit der Österreichisch-Ungarischen Haydnphilharmonie. Heuer hat man auf die Kombination „Haydn und Italien“ gesetzt.

Werke wie Gioachino Rossinis Ouvertüre des „Barbiers von Sevilla“ sorgten für italienisches Flair im Haydnsaal des Schlosses Esterhazy. Bejubelt wurde auch Daniel Ottensamer. Der Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker begeisterte das Publikum mit einer Variation für Klarinette und Orchester ebenfalls von Rossini.

Abschlussmatinee bei den Haydntagen 2012

ORF

Abschlussmatinee im Haydnsaal im Schloss Esterhazy

Viel Planung, großer Erfolg

Das Festival war nahezu zu 100 Prozent ausgelastet. Es sei sehr viel Arbeit in die Planung gesteckt worden, sagt Intendant Walter Reicher über die Wahl des Mottos „Haydn und Italien“.

„Wir haben uns wirklich viel im Vorhinein überlegt, welche Stücke - und wir haben sehr viele kleinere Stücke heuer gehabt - was ist am besten, wie kann man es zusammenstellen. wem gibt man was zum Singen, zum Spielen. Dann ist es da und funktioniert - und das macht viel Freude“, so Reicher.

Abschlussmatinee bei den Haydntagen 2012

ORF

Die „Abschiedssymphonie“ bildet traditionell den Abschluss

Musik mit tausend Gesichtern

Die Haydntage werden immer mit dem zweiten Satz der Abschiedssymphonie von Joseph Haydn beendet, bei der alle Musiker nach und nach die Bühne verlassen.

„Das Leben ist nicht lang genug, diese Stücke kennenzulernen. Wir finden jedes Mal was Neues. Und es ist das Faszinierende, das gleiche Stück hat tausend verschiedene Gesichter. Wir machen es auch bewusst jedes Mal ein bisschen anders“, sagt Dirigent Adam Fischer über das Ritual und die ewige Frische Joseph Haydns.

Mehr Haydn 2013

Auch im kommenden Jahr wird es die Haydtage geben. Allerdings gibt es nächstes Jahr mehr Haydn, denn 2013 werden 25 Jahre Haydntage gefeiert - daher dauert das Festival acht Tage länger.