Werkstatt Breitenbrunn zeigt Kunst
Das Künstlerpaar Fria Elfen und Wil Frenken gründete im ältesten Haus von Breitenbrunn (Bezirk Eisenstadt Umgebung) Ende der 1960er-Jahre die „Galerie und Werkstatt Breitenbrunn“. Sie wurde eine Plattform der Avantgarde, neue Projekte und Arbeiten entstanden, man diskutierte über Kunsttheorie - die Werkstatt bot Platz für neue Musik, Experimentalfilm, Konkrete Kunst und Computerkunst.

ORF
Das älteste Haus in Breitenbrunn war die „Werkstatt“

ORF
Das Künstlerpaar Frenken und Elfen bei der Arbeit
Geschichte wird aufgearbeitet
Die Künstlerin Fria Elfen lebt und arbeitet heute noch an diesem wichtigen Ort Österreichischer Kunstgeschichte. Die Geschichte wird zur Zeit von Eva Maltrovsky, Sabine Kritsch-Schmall und Elisabeth Voggeneder aufgearbeitet.
„Ich denke, dass ein Kontakt den anderen ergeben hat, dass es eine Zeit des Aufbruches war und dass auch natürlich eine Offenheit von den Betreibern der Werkstatt Breitenbrunn - Wil Frenken und Fria Elfen - da gewesen sein muss, damit man eben auch wirklich diese Vertreter der Avantgarde-Kunst hier ins Burgenland bekommen hat“, sagt Eva Maltrovsky.

ORF
In einem Kellerraum wurden Veranstaltungen abgehalten

ORF
Arbeiten von Wil Frenken im Garten
In einem Kellerraum hat man einst zu Veranstaltungen geladen. Im Garten des idyllischen Anwesens sind heute noch Arbeiten von Wil Frenken zu sehen. Der Sitzplatz im Hof bot Platz für Diskussionen.
Schätze aus dem Archiv
Schätze aus Fria Flfens Archiv sind nun im gotischen Raum des Hauses zu sehen. Werke von Helga Philipp - sie war Pionierin der Konkreten Kunst und Op-Art - und von Linda Christanell, die mit Sinnlichkeit und Erotik spielte. Fria Elfen erfand ihre Stempelstrukturen.
„Es war eine Art Akademie, also eine Fortsetzung der Auseinandersetzung mit der Moderne, mit der Gegenwartskunst“, sagt Fria Elfen.

ORF
Werk von Fria Elfen
Gegen Voranmeldung
Der Schauplatz und die Ausstellung sind gegen Voranmeldung zu besichtigen. Im kommenden Jahr wird eine Publikation zur Werkstatt Breitenbrunn erscheinen.
Publiziert am 16.09.2012

