Vom Einmannbetrieb zum Bau-Mogul

Der Ziviltechniker Richard Woschitz hat ein neues Büro in Oberwart eröffnet. Er hat als Einmann-Betrieb begonnen und beschäftigt heute 60 Mitarbeiter in Wien, Eisenstadt und Oberwart und ist an etlichen großen Bauprojekten im Burgenland beteiligt.

Der Umbau und die Sanierung des Krankenhauses in Oberwart - eine 100-Millionen Euro-Investition - ist nur eines von vielen Bauvorhaben, an denen Richard Woschitz federführend beteiligt ist. Der Ziviltechniker war zunächst Assistent an der TU Wien und machte sich 1996 selbständig. Heute hat er 60 Mitarbeiter und bietet als Generalkonsulent fast alle Dienstleistungen rund um das Bauen an. Man arbeite mit den Architekten zusammen und die Generalkonsulentenschaft gehe von der Statik, Bauphysik, Haustechnik, Energy Design über die Baubetreuung bis hin in den Infrastrukturbereich, erklärte Woschitz.

Neues Büro von Richard Woschitz in Oberwart

ORF

Woschitz’ neues Büro in Oberwart

Neues Leben in alten Häusern

Woschitz setzt sich für eine neue Baukultur ein. Darunter versteht er unter anderem, dass man alte Häuser in Ortszentren nicht zwangsläufig abreißt, sondern wenn möglich revitalisiert. Genau das machte Woschitz mit seinem neuen Büro in Oberwart, das er in einem alten Haus, Baujahr 1950, in der Molkereistraße untergebracht hat. Das Haus habe bereits ein halbes Jahrhundert hinter sich, das könne man nicht durch einen Neubau wettmachen.

Bei der Eröffnung des Büros waren viele prominente Vertreter von Politik und Wirtschaft anwesend. Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) und sein Stellvertreter Franz Steindl (ÖVP) lobten Richard Woschitz unisono als verlässlichen und kompetenten Partner.