Mobilitätspreis für GreMo Seebus
GreMo heißt „grenzenlos mobil“. Und genau das sollen die Fahrgäste sein: mobil ohne Auto, sondern mit dem öffentlichen Bus. Der Gremo Seebus sieht sich nicht nur als Transportmittel für Urlaubsgäste, auch viele Burgenländer sind damit unterwegs, sagt Roman Michalek von der Mobilitätszentrale Burgenland. Er ist für das ausgezeichnete Projekt verantwortlich.
„Wir haben ungefähr ein Viertel bis ein Drittel Fahrgäste, die keine Touristen und keine Tagesgäste sind, sprich, das sind Einheimische. Das heißt, es wird tatsächlich auch von der Bevölkerung angenommen“, sagt Michalek.

ORF
Verleihung des Mobilitätspreises an den GreMo Seebus
Pünktlich zu Bahn und Fähre
Wer mit dem GreMo Seebus fährt, erreicht auch pünktlich die Bahn- und Fährverbindungen, denn die Fahrpläne sind miteinander vernetzt.
„Das Thema des heurigen Mobilitätspreises war ‚Nutzen nachhaltiger Mobilität‘. Ein wesentlicher Nutzen der zunehmend im Burgenland entsteht, ist, dass immer mehr Menschen verschiedene Verkehrsmittel miteinander kombinieren, aber auch verschiedene Verkehrsmittel für ihre Wege benutzen. Bereits vier von zehn Wegen werden im Burgenland mit verschiedenen Verkehrsmitteln zurückgelegt“, so Willi Nowak vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ).
Hoffen auf fixe Einrichtung
Der GreMo Seebus wird gut angenommen. Rund 4.500 Fahrgäste waren seit dem Vorjahr mit dem Bus unterwegs. Diese Zahlen lassen die Betreiber hoffen, dass aus dem überwiegend aus EU-Mitteln finanzierten Projekt im nächsten Jahr eine fixe Einrichtung wird.
Publiziert am 07.09.2012

