Gesunder Holunder: Ernte in Pamhagen
Holunder ist derzeit ziemlich gefragt. Und das nicht nur aufgrund Der Tatsache, dass vor ein paar Tagen elf Tonnen Holunder in Deutsch Jahrnsdorf gestohlen wurden - mehr dazu in Tonnen von Holunder gestohlen.

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Holunderplantage in Pamhagen
Auch in der Gemeinde Pamhagen (Bezirk Neusiedl am See) läuft jedenfalls derzeit die Holunderernte auf Hochtouren. Erich Leyrer, Landwirt aus Pamhagen hat vor einigen Jahren auf 6,5 Hektar Holunder angepflanzt, denn die Nachfrage nach der gesunden, schmackhaften Beere ist groß. Die 4.225 Sträucher werden in den kommenden Tagen abgeerntet und verkauft.
„Wir ernten die Holunderdolden für die Saftproduktion, für Gummibärchen. Die Dolden werden bei einer Genossenschaft angeliefert. Sie werden dort verarbeitet, gepresst und ausgeliefert“, sagt Leyrer.
Nicht roh essen
Holunder ist schon seit der Steinzeit in der Nähe menschlicher Siedlungen zu finden. Und ebenso lange dient er den Menschen als Nahrungs- und Heilmittel. Alle grünen Teile des Holunderstrauchs sind giftig, ebenso die Kerne der blauschwarzen Beeren.
Sie enthalten die hochgiftige Blausäure. Deshalb sollte man Holunderbeeren nur gekocht essen. Die Beeren sollten mehrere Minuten sprudelnd kochen - danach ist der Holunder nicht mehr giftig, sondern sehr geschmackvoll und gesund.

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Die Holunderernte hat begonnen
Gesund und schmackhaft
Der dunkelrote Saft der Beeren ist übrigens sehr farbintensiv, früher wurde er daher auch zum Färben verschiedener Materialien verwendet. Als Marmelade, Saft , Gelee oder Kompott sind die auch Hollerbeeren genannten Früchte nicht nur sehr schmackhaft, sondern ein aromatisches Heil- und Kräftigungsmittel.
Publiziert am 05.09.2012

