Tanz zwischen Skulpturen

Vor mehr als 50 Jahren hat Karl Prantl das Bildhauersymposion in St. Margarethen als erstes seiner Art gegründet. Zwei Jahre nach seinem Tod will sein Sohn, Choreograf Sebastian Prantl, den Skulpturenpark mit einem Tanz-Kunstprojekt beleben.

Tänzerinnen und Tänzer aus verschiedenen Ländern und Kontinenten suchen diese Woche die Verbindung von Körper und Landschaft im Gelände des Bildhauersymposions St. Margarethen (Bezirk Eisenstadt Umgebung). Berührung und Bewegung sollen dem starren Kalksandstein Regung entlocken. Im Rahmen des Kunst-Projektes trifft Performancekunst auf Bildhauerei und Natur.

Tanz im Steinbruch

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Tänzer im Steinbruch

Tanz im Steinbruch

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Tänzerin im Steinbruch

„Die Krisis ist groß, sobald der Parkettboden nicht mehr da ist. Das Übungsfeld eines Tänzers ist eigentlich sehr beschränkt. Wenn der Raum aufgerissen ist, verändert es. Man wird klein. Und uns ging es gerade in diesem Workshop um die Frage, was die Bewegungen sind“, sagt Sebastian Prantl, Choreograf und Symposions-Obmann.

Leben für den Steinbruch

Mit Projekten wie diesem soll der einst berühmte Treffpunkt für Steinbildhauer aus aller Welt wieder mit Leben erfüllt werden. Dafür sorgen sollen Kunstschaffende aus den verschiedensten Bereichen und wissenschaftlich-theoretische Begleitung.

„Man sieht schon: Natur tut mit einem etwas. Und das würde ich ganz gerne einem viel breiteren Spektrum an Menschen anbieten, diese so genannte interdisziplinäre Schiene hat sicher Zukunft“, sagt Prantl.

Tanz im Steinbruch

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Tänzer im Steinbruch

Tag der offenen Tür am Samstag

Nächstes Jahr will man auf dem Symposionsgelände in St. Margarethen auch die Literatur miteinbeziehen. Die Ergebnisse der heurigen künstlerischen Feldforschung werden am Samstag bei einem Tag der offenen Tür präsentiert.