Sommergespräch mit Johann Tschürtz

Die Freiheitlichen wollen bei der Kommunalwahl am 7. Oktober in vier Gemeinden in die Bürgermeister-Stichwahl kommen. Dieses Ziel nannte FPÖ-Obmann Johann Tschürtz im ORF-Burgenland-Sommergespräch.

Im Gemeinderatswahlkampf lautet ein neuer Slogan der Freiheitlichen „Wer nicht wählt, bessert nichts“. Politisches Schwerpunkthema bleibt für die FPÖ die Sicherheit. Laut Innenministerium ist das Burgenland österreichweit mit einem Kriminalitätsanteil von 1,5 Prozent das sicherste Bundesland.

Tatsächlich ist die Zahl der angezeigten Straftaten in Relation zur Bevölkerung im Burgenland am niedrigsten. Im Jahr 2011 gab es im Burgenland 3,64 angezeigte Fälle pro 100 Einwohner. Im vergleichbaren Vorarlberg waren es 5,6. Der Österreichdurchschnitt ist mit 6,46 angezeigten Fällen fast doppelt so hoch. Im Burgenland selbst ist die Zahl der angezeigten Fälle im Jahr 2011 gegenüber vor zehn Jahren um 15 Prozent zurückgegangen.

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Diese Statistik ließ FPÖ-Parteichef Johann Tschürtz im Sommergespräch nicht gelten: „Es geht um die reale, gefühlte Kriminalität und die ist höher als diese Zahl.“

Walter Schneeberger und Johann Tschürtz

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Chefredakteur Walter Schneeberger im Gespräch mit Johann Tschürtz

Gemeindewachkörper gefordert

Die FPÖ ist für die Wiedereinführung des Assistenzeinsatzes und fordert neuerlich Gemeindewachkörper. Zur Zeit des Assistenzeinsatzes habe es ein niedrigere Kriminalitätsrate gegeben, deshalb seine Gemeindewachkörper wichtig, so Tschürtz.

100 Gemeinderäte als Wahlziel

Bei der Gemeinderatswahl tritt die FPÖ in 81 Gemeinden an, in 56 davon auch mit Bürgermeisterkandidaten. „Wir wollen in eine Stichwahl kommen und zwar in Bruckneudorf, in Zurndorf, in Loipersbach und in Oberwart“, so Tschürtz. Derzeit haben die Freiheitlichen 53 Gemeinderäte, 100 sollen es werden.

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In Sachen Wehrpflicht begrüßt Tschürtz die Volksbefragung im Jänner. Die Freiheitlichen selbst sind für die Beibehaltung der Wehrpflicht.