Niessl will Schleppern Kampf ansagen
Kein Tag vergeht im Burgenland, an dem nicht von illegalen Grenzgängern berichtet wird. Nur in den seltensten Fällen können auch die Schlepper ausgeforscht und festgenommen werden. Über die Schlepperkriminalität soll laut Beobachtern bereits mehr Geld umsetzt worden sein, als über die Drogenkriminalität.
Für Wiedereinführung des Assistenzeinsatzes
Wenn in einem Bezirk des Landes die Schlepperei um 90 Prozent zunehme, dann könne man nicht zur Tagesordnung übergehen, sagte Landeshauptmann Hans Niessl bei der Präsentation des diesjährigen „Tages der Sicherheit“. Niessl spricht sich in „besonderen Fällen“ auch für eine Wiedereinführung des Assistenzeinsatzes des Bundesheeres im Burgenlandes aus: „Besondere Vorkommnisse erfordern besondere Maßnahmen.“
Erste Voraussetzung sei, dass der Katastrophenschutz jetzt und in Zukunft beim Bundesheer mit 11.000 bis 12.000 Leuten gegeben sein müsse, so Niessl. Und mit 11.000 bis 12.000 Soldaten könne man natürlich auch eine Assistenzleistung durchführen.
Tag der Sicherheit bei jedem Wetter
Beim Tag der Sicherheit am 8. September in Bruckneudorf sind 13 Organisationen - unter anderem Feuerwehr, Bundesheer, Polizei, Autofahrerclubs, Zivilschutzverband und das Kuratorium für Verkehrssicherheit, dabei. Es gehe darum, die Vielfalt der Sicherheitsarchitektur zu veranschaulichen, sagte Ernst Böcskör, der Leiter der Landessicherheitszentrale. Das Gesamtgefüge sei wichtig, um Sicherheit zu schaffen.
Die Sicherheitsorganisationen zeigen in der Benedek-Kaserne bei jedem Wetter von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr ihr Können. Der Eintritt ist frei.
Publiziert am 31.08.2012

