Wasser: Hitze bringt Absatzhoch
Schon im ersten Halbjahr ist der Mineralwasserkonsum österreichweit um 3,7 Prozent angestiegen. Die Sommermonate brachten den burgenländischen Abfüllern dann sogar zweistellige Zuwachsraten, sagt Herbert Czech, Geschäftsführer des nach eigenen Angaben zweitgrößten Wasserabfüllers in Österreich, der Waldquelle Kobersdorf.
„Wir haben in den letzten paar Monaten ein Umsatzplus von 17 Prozent. Wir haben Tage dabei gehabt, wo wir über eine Million Liter produziert haben und bis zu 70 Lkw-Züge ausgeliefert haben“, so Czech.

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Die Mineralwasserabfüller haben zweistellige Zuwachsraten
Trend zu Wasser mit Geschmack
Ganz ähnlich ist die Entwicklung bei Juvina in Deutschkreutz: Von Jänner bis Juli gab es ein Absatzplus von fünf Prozent. Römerquelle und Güssinger konnten urlaubsbedingt keine Zahlen nennen. Der Trend geht aber weiter zu Mineralwasser mit Geschmackszusätzen.
Keine Knappheit bei Wasserversorgung
Ein Rekordjahr erwarten indes auch die Wasserversorger. Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland, der mehr als die Hälfte der burgenländischen Bevölkerung versorgt, hat so viel Absatz wie nie zuvor. Seit Jahresbeginn wurden bereits fast zehn Millionen Kubikmeter abgegeben.
Die Versorgung sei zu jeder Zeit garantiert gewesen, sagt der Obmann des Wasserleitungsverbandes, Gerhard Zapfl. „Es hat nirgendwo einen Engpass gegeben. Es war ja auch so, dass diese Trockenperiode ja nicht zu lang war, das heißt, wir halten schon mehrere Monate Trockenperiode aus ohne irgendeine Einschränkung“, so Zapfl.

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Bei der Wasserversorgung gibt es keine Knappheit
Wasserpreis bleibt gleich
Bis auf weiteres sei auch keine Erhöhung des Wasserpreises von derzeit 1,20 Euro pro Kubikmeter geplant, der höhere Absatz bringe ohnehin mehr Umsatz, sagt Zapfl.
Publiziert am 25.08.2012

