Brennholz ist teurer geworden

Wegen der hohen Energiepreise ist bei uns heizen mit Holz aus der Region eine beliebte Alternative geworden. In den vergangenen Jahren hat aber auch der Brennholzpreis ordentlich angezogen. Ein Grund ist der große Aufwand in der Verarbeitung.

Auch wenn bei den jetzigen Temperaturen niemand an den kommenden Winter denken will, sollte trotzdem Brennholz jetzt eingelagert werden. Denn damit sei es zu Beginn der Heizperiode richtig trocken, sagt Holzhändler Herbert Buchinger aus Großhöflein (Bezirk Eisenstadt Umgebung). Immer mehr Menschen heizen wieder mit Holz, daher laufe sein Geschäft derzeit sehr gut, bilanziert er.

Holzheizung im Haus

„Zum einen ist es sicher das steigende Umweltbewusstsein, dass man von den fossilen Brennstoffen wegkommt. Die Leute erzählen auch von der Versorgungsknappheit, dass sie Angst haben, dass es kein Öl oder Gas mehr gibt. Und es wird immer populärer. Jeder, der sich heute ein neues Haus baut, hat einen Kamin oder eine alternative Heizquelle im Haus“, so Buchinger.

Brennholz

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Brennholz ist teurer geworden

Steigende Nachfrage

Der größte burgenländische Brennholzanbieter sind die Esterhazy Forstbetriebe. Die Nachfrage nach Brennholz steige kontinuierlich, sagt Forstdirektor Matthias Grün. Aber nicht nur die Nachfrage ist gestiegen, sondern auch der Preis. Ein Raummeter Buche ofenfertig im Woodbag koste aktuell 108 Euro, sagt Grün. (Anm.: 1 Festmeter entspricht 1,2 Raummeter bzw. 2 Schüttmeter).

„Brennholz ist ein sehr arbeitsintensives Gut, das heißt, durch die gesamte Erzeugungskette - von Schlägerung über Rückung bis zum Spalten und Aufsetzen - sind sehr viele Arbeitsschritte damit verbunden. Einerseits wird natürlich auch Diesel oder Treibstoff eingesetzt, andererseits ist aber auch viel Arbeitskapazität eingebunden. Und auch die ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen“, sagt Grün.

Kostengünstige Alternative

Brennholz ist in den vergangenen Jahren um etwa 25 Prozent teurer geworden. Es ist aber immer noch eine kostengünstige Alternative im Vergleich zu fossilen Energieträgern.