Kultur trifft Industrie
Neudörfl ist eine Industriegemeinde. Es gibt knapp 2.000 Arbeitsplätze verteilt auf rund 185 Betriebe. Doch weil der Mensch nicht vom Brot alleine lebt, versucht man Arbeitsstätten und Kunst zueinander zu bringen.
„Wir sind eine atypische burgenländische Gemeinde, weil man zu uns einpendelt und nicht auspendelt. Was aber kaum jemand weiß, ist, dass in dieser Industrie- und Heurigen-Gemeinde auch jede Menge Kultur und Kunst schlummern“, so der Initiator der Aktion, der Bürgermeister von Neudörfl, Dieter Posch (SPÖ).
Acht Künstlerinnen stellen aus
Der Titel des Kunstprojektes ist „Kunst und Werk - im Spannungsfeld zwischen Kunst und Industrie“. Die acht Künstlerinnen stellen direkt an der Werkbank aus und werden während der Aktion aus ihren Impressionen von der Arbeitswelt neue Kunstwerke schaffen.
Die Werke kann man nur zu bestimmten Zeiten besichtigen, um den Arbeitsalltag nicht zu stören. Zu festgelegten Zeiten gibt es jeweils auch eine halbstündige Betriebsführung.
Führungen in den Betrieben
Das Projekt „Kunst und Werk“ wird am Donnerstagabend um 18.00 Uhr im Martinihof in Neudörfl vorgestellt. Ab Freitag gibt es dann Führungen in den teilnehmenden Betrieben Neudörfler, Altutech Tschirk, Fundermax und Leykam.
Publiziert am 16.08.2012

