Ursachenforschung nach Unfall

Der tödliche Unfall Dienstagfrüh zwischen Neusiedl am See und Weiden dürfte auf weit überhöhte Geschwindigkeit zurück zu führen sein. Das Unfallopfer war erst 21 Jahre alt. Er ist bereits der dritte junge Verkehrstote in diesem Jahr. Doch warum sind junge Lenker so gefährdet?

Schon in Neusiedl am See dürfte der junge Mann stark beschleunigt haben. Er hat dabei ein anderes Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit überholt, wie ein Zeuge danach der Polizei berichtete. Kurz darauf passiert der Unfall- mehr dazu in Raserei: 21-Jähriger stirbt nach Unfall.

Junge am gefährdetsten

Es war bereits der dritte junge Fahrzeuglenker, der heuer im Burgenland durch einen Unfall ums Leben kam. Meistens war die Unfallursache überhöhte Geschwindigkeit. Was leider einem Muster entspricht, so Sabine Kaulich, Verkehrspsychologin beim Kuratorium für Verkehrssicherheit.

„Seitdem wir uns die Unfallstatistik anschauen, sind es die jungen Autofahrer - besonders im Alter zwischen 17 und 25 Jahren - die am meisten gefährdet sind“, sagt Kaulich.

Selbstüberschätzung und Nervenkitzel

Aber was bringt junge Lenker dazu, so aufs Gas zu steigen? "Aus verkehrspsychologischer Sicht ist es der Wunsch dazuzugehören, die Suche nach einem Nervenkitzel. Und gerade dann, wenn man erst kurz den Führerschein hat, ist die Selbstüberschätzung sehr groß. Kaulich räumt ein, dass die Unfälle - auch mit jungen Lenkern - insgesamt rückläufig sind. Junge Lenker bleiben dennoch die gefährdetste Gruppe.