Erfolg mit Lehmfarbe aus Grieselstein
Am Stoagupf, in Grieselstein bei Jennersdorf, steht die kleine Lehmfarbenmanufaktur, untergebracht in der Scheune eines ehemaligen Bauernhofs. Hier produziert Helmut Krois mit einfachen Mitteln seine Lehmfarben, die der fünffache Familienvater mittlerweile europaweit vertreibt.

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Atmungsaktive Farben
„Die Lehmfarbe ist entstanden, weil ich vor fast 20 Jahren schon begonnen habe, mit Lehm zu arbeiten. Ich habe damals schon das Problem gehabt, dass es für Lehm kein richtigen Farben gibt, damit der Lehm noch atmen kann“, sagt Krois.

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Helmut Krois beim Herstellen der Lehmfarbe
Bis zu 30 Tonnen pro Jahr
Die Entwicklung der Lehmfarben hat etwa ein Jahr gedauert. Ziel war es, eine ökologische Farbe zu produzieren. „In meiner Farbe steckt Marmorsand, verschieden Tone, ein Stein und Kartoffelstärke“, sagt Krois. Die Jahresproduktion liegt derzeit zwischen 20 und 30 Tonnen - Tendenz steigend: Denn Lehmputze sind wieder im Kommen. Mit Hilfe moderner Maschinen lässt sich Lehm leicht verarbeiten.

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Lehmfarbe ist wie jede andere Farbe zu behandeln
Einfache Handhabung
Ein Lehmbauunternehmen aus Oberdrosen verwendet die in Grieselstein entwickelte Farbe schon seit fünf Jahren. Davor hatte man die Wände mit Kalk gestrichen. „Bei Kalk gibt es den Nachteil, dass es immer ein wenig kreidet. Bei Lehm ist das nicht der Fall. Der Eindruck, den ich damit gewinne, ist sehr warm. Auch das Raumklima wird auch positiv beeinflusst“, erklärt Johann Paal, Lehmbauunternehmer aus Oberdrosen. „Die Farbe lässt sich wie jede andere Farbe verarbeiten. Es ist kinderleicht. Man könnte es überall hinschmieren“, sagt Paal.

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Lehmfarbe erzeugt ein angenehmes Raumklima
Gut für Innenbereich
Mittlerweile gibt es die Lehmfarben in verschiedenen Farbtönen. Geeignet sind sie vor allem für den Innenbereich - egal ob Bade- oder Wohnzimmer. An einer wetterfesten Naturfarbe für die Fassade tüftelt der Erfinder aus Grieselstein noch.
Publiziert am 03.09.2012

