Offener Arbeitsmarkt: Kaum Folgen für Firmen
Ungarn, Tschechen, Slowaken oder Polen - sie alle brauchen seit mehr als einem Jahr keine Arbeitsbewilligung mehr, wenn sie in Österreich arbeiten wollen. Trotzdem: Konkret habe sich das bis jetzt wenig auf die Firmen im Burgenland ausgewirkt. Das zeigt die Umfrage des EU-Projekts „Österreichisch-Ungarische Expertinnenakademie“.
Düsterer Blick in Zukunft
Nur knapp ein Fünftel der heimischen Unternehmer hat angegeben, seit der Öffnung auf mehr Arbeitskräfte aus Ungarn zurückgreifen zu können. Deutliche Unterschiede zeigen sich aber, wenn es um den Ausblick auf die wirtschaftliche Zukunft geht.
Nur ein Prozent der ungarischen Unternehmer glaubt, dass sich die Wirtschaft sehr gut entwickeln wird - wovon hierzulande dagegen immerhin noch fast ein Drittel der Arbeitgeber überzeugt ist.
Sparen beim Personal
Weil mehr Unternehmer eher düster in die Zukunft blicken, will man auf beiden Seiten der Grenze beim Personal sparen. Im Vergleich zu den letzten Jahren ist die Zahl der Unternehmen, die zusätzliche Arbeitskräfte aufnehmen wollen, deutlich geringer.
Publiziert am 14.08.2012

