Kreditbetrug: Burgenländer verlor 21.000 Euro
Im Internet hat sich ein Burgenländer aus dem Bezirk Oberpullendorf im Mai nach einem Firmenkredit umgesehen. Der 50-Jährige wurde auch fündig und schloss einen Kreditvertrag über 50.000 Euro ab.
Geld nie bekommen
Um an das ersehnte Geld zu kommen, bezahlte der Mann insgesamt 21.000 Euro Bearbeitungsgebühren, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Freitag. Als er den geliehenen Betrag trotzdem nicht bekam, erstattete der Betrogene schließlich Anzeige.
Abwicklung des Deals per E-Mail
Der Deal wurde per E-Mail abgewickelt, laut Sicherheitsdirektion lief das Geschäft offenbar über Großbritannien. Der Kreditvertrag wurde schließlich von einer Bank in Malaysia schriftlich bestätigt. Danach wurden dem Burgenländer Gebühren abverlangt, die in astronomische Höhen kletterten.
Doch statt endlich an das Geld zu bekommen, schaute der 50-Jährige durch die Finger. Ein Zugriffscode für ein Bankkonto, der ihm übermittelt wurde, erwies sich als nutzlos. Schließlich wandte sich der Geschädigte an die Polizei.
Publiziert am 10.08.2012

