Liste Burgenland will Restzeitampeln

Mit einem Entschließungs-Antrag im Landtag will sich die Liste Burgenland für die Errichtung von Verkehrsampeln mit Zeitanzeige einsetzen. Dabei wird an der Ampel in Sekundenintervallen angezeigt, wie lange es noch bis Ende der Rot- oder Grünphase dauert.

Fußgänger und Autofahrer sollen sich dadurch besser auf das Verkehrsgeschehen einstellen können, was zur Steigerung der Sicherheit beitrage. An neuralgischen Punkten mache die Verwendung solcher Ampeln durchaus Sinn, hieß es dazu vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV).

Mehr Sicherheit

Man könne durch die Zeitangabe auch besser abschätzen, ob es sich noch in der laufenden Phase ausgehe, eine Kreuzung zu überqueren, wenn man in einer Kolonne stehe, so der LBL-Landtagsabgeordnete Manfred Kölly.

Restrotampeln gebe es etwa in Asien, aber auch in Budapest, Györ oder Hamburg. „Das wäre ein Punkt, wo man für die Sicherheit und für die Nerven der Autofahrer etwas tun kann“, meinte der Abgeordnete, der deshalb einen Entschließungsantrag im Burgenland-Landtag initiieren will.

In Österreich vereinzelt eingesetzt

In Österreich seien solche Systeme bei Fußgängerampeln bisher vereinzelt - hauptsächlich im städtischen Bereich, etwa in Wien - im Einsatz, so KFV-Landesstellenleiter Thomas Leitner zur APA. Sinnvoll sei die Verwendung aber auch in anderen Bereichen, wo derartige Kreuzungen vorhanden seien, zum Beispiel an unfallträchtigen Fußgängerübergängen.