Unfallrisiko bei Jungen am höchsten
Mehr als 200 Personen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren sind vergangenes Jahr im Burgenland in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen. Dabei zeigt sich: Junge Lenker übertreten im Straßenverkehr besonders oft Geschwindigkeitsbeschränkungen.
Insgesamt ist zu schnelles Fahren nach wie vor die Hauptursache für tödliche Unfälle, sagt Thomas Leitner, Leiter der Landesstelle des Kuratoriums für Verkehrssicherheit im Burgenland.
„Alkohol meist nicht ausschlaggebend“
„Besonders viele Unfälle passieren in der Dunkelheit, obwohl Alkohol meistens nicht die ausschlaggebende Ursache ist bei den Jungen - die sind da sehr diszipliniert. Ebenfalls lassen sich Muster erkennen bei Freilandunfällen und Abkommen von der Straße, das sind die Hauptunfallursachen bei jungen Lenkern“, sagt Leitner.
Landstraßen besonders gefährlich
Besonders gefährlich sind Landstraßen. Das Risiko, dort einen Unfall zu bauen, ist viermal höher als auf jenem Abschnitt der S31, auf dem der tödliche Unfall am Wochenende passiert ist, sagt Christian Ebner, Leiter des Verkehrsmanagements bei der Asfinag - mehr dazu in Unfalllenker angeblich zu schnell unterwegs.
„Das heißt in Zahlen, dass wir 2011 auf dem S31-Bereich ohne Mitteltrennung nur elf Unfälle gehabt haben - keinen einzigen tödlichen Unfall dabei“, so Ebner.
Unfallzahlen rückläufig
Die Statistik zeigt, dass junge Lenker nach wie vor am häufigsten in Verkehrsunfälle verwickelt sind. Allerdings ist die hohe Zahl der Unfälle mit jugendlicher Beteiligung seit neun Jahren um rund ein Drittel zurück gegangen, nachdem die Führerscheinausbildung jetzt in mehreren Phasen stattfindet.
Publiziert am 07.08.2012

