Geritzer beendete Karriere auf Rang 20
Schmid und Reichstädter kamen am Samstag auf die Ränge vier und 17, das ÖOC-Duo büßte damit in der Gesamtwertung einen Platz ein, liegt aber nur zwei Zähler hinter Bronze.
„Zweite Fahrt eine Laune der Natur“
Die Führung haben die Australier Mathew Belcher und Malcolm Page inne. „Die erste Wettfahrt war sehr gut, wir hatten eine sehr gute Taktik. Die zweite war eine Laune der Natur. Wir sind sehr zufrieden. Wir wollen einfach so weitersegeln und schauen, dass wir so in das Medal Race hineinkommen, dass wir eine Medaille machen können“, sagte Matthias Schmid.
Geritzer verpasste Medal Race
Der Burgenländer Geritzer verpasste das Medal Race, für den Olympia-Silbermedaillengewinner von Athen 2004 blieb nach den Tagesrängen 22 und 16 der enttäuschende 20. Gesamtrang. Vadlau und Schimak verbuchten einen 15. und einen 16. Platz und sind nach vier Durchgängen 20. Das 49er-Duo Nico Delle Karth und Niko Resch hatte Ruhetag.
Geritzer: „Bin enttäuscht“
Trotz Enttäuschung zum Karriereausklang nahm es Andreas Geritzer sportlich. „Natürlich bin ich sehr enttäuscht. Ich hätte mich gerne mit einem besseren Ergebnis vom Profisport verabschiedet, aber ich war in dieser Woche einfach nicht stark genug. Es hat zwar gut begonnen, ich habe dann aber an Speed verloren, taktische Fehler sind dazu gekommen und die Unsicherheit ist größer geworden“, sagte der Burgenländer.
„In Athen 2004 hat mir der sechste Sinn zu Silber verholfen, hier habe ich mir schwergetan, die Dinge am Wasser richtig zu interpretieren. Ich bin nie wirklich in den Rhythmus gekommen und muss akzeptieren, dass andere besser waren. Ich werde mir nun die Medaillenrennen anschauen und dem österreichischen Team mit aller Kraft und positiver Energie beistehen“, erklärte Geritzer.
Publiziert am 06.08.2012

