Grenzverkehr soll eingedämmt werden
Strengere Kontrollen durch die Polizei, weil auch Busse und Lkw über 2,5 Tonnen die Straße widerrechtlich benützen und eine mögliche Beschränkung des Verkehrs auf Radfahrer und Fußgänger - das sind die Ergebnisse des Gespräches, das auf Initiative von SPÖ-Klubomann Chrisitan Illedits stattfand.
Zu viele Autos auf desolater Straße
Neben den Bürgermeistern der Anreinergemeinden Schattendorf, Loipersbach, Baumgarten, Draßburg und Agendorf nahmen daran auch Vertreter der Mobilitätszentrale und des Regionalmanagement Burgenland teil. Eine aktuelle Verkehrszählung belegt, dass rund 1.800 Fahrzeuge die Straße zwischen Agendorf und Schattendorf pro Tag benutzen. Der einhellige Tenor der Bürgermeister der Anrainergemeinden: Einer weiteren Zunahme des Verkehrs müsse ein Riegel vorgeschoben werden, weiters müsse die desolate Straße auf ungarischem Gebiet saniert werden - das könnte allerdings an der schlechten Finanzsituation von Agendorf scheitern.
Mauteeinhebung wird überprüft
Der Vorschlag Agendorfs zur Einhebung eines Straßenerhaltungsbeitrages, soll einer rechtlichen Prüfung unterzogen werden, weil die Rechtmäßigkeit einer solchen Abgabe nach EU-Recht von den burgenländischen Partnern angezweifelt wird - mehr dazu in Grenz-Güterweg: Ungarn wollen Maut kassieren.
Publiziert am 03.08.2012

