SPÖ-Spitzenkandidaten besuchen Wähler
Die SPÖ wird als Ortspartei in allen 171 Gemeinden des Landes kandidieren. Bei den Bürgermeisterkandidaturen sei das noch nicht ganz fix, mit ein, zwei Kandidaten gebe es noch Diskussionen, sagte SPÖ-Landesgeschäftsführer Robert Hergovich am Freitag.
Start für Kontaktoffensive
Am Freitag war jedenfalls Start für die Kontaktoffensive. Ab sofort werden die SPÖ-Spitzenkandiaten und Gemeindefunktionäre, in ihren jeweiligen Gemeinden, die Wählerinnen und Wähler persönlich aufsuchen.
„Diese Kontaktoffensive ist meiner Ansicht nach wahlentscheidend. Es nützt nichts, nur von einem Plakat hinunterzulächeln, wie es manche machen. Wir müssen die Menschen davon überzeugen, dass wir die besten Inhalte und Ideen haben. Wir legen Wert auf das persönliche Gespräch“, so Hergovich.
Rückenwind durch Korruptionsfälle
Aktuell hat die SPÖ 88 Bürgermeister, 105 Vizebürgermeister und 1.556 Gemeinderäte. Das Wahlziel: Ein Plus auf allen Ebenen, so Hergovich, der glaubt, dass die Skandale rund um die Kärntner FPK und ÖVP, der burgenländischen SPÖ bei den Kommunalwahlen nützen könnten.
„Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen haben dadurch eine besondere Brisanz erhalten. Wir sind nämlich das erste Bundesland, das nach diesen Korruptionsfällen Wahlen haben. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Spitzenkandidaten dadurch Rückenwind erhalten“, sagte der SPÖ-LAndesgeschäftsführer.
Publiziert am 03.08.2012

